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Ballaststoffe - ein wichtiger Faktor in der Ernährung





Ballaststoffe - alles andere als unnütz für die Gesundheit

"Ballaststoffe" ist ein Sammelbegriff für jene Bestandteile pflanzlicher Lebensmittel, die vom Menschen nicht verdaut werden können. Es ist die Gerüstsubstanz der Zellstrukturen der Pflanzen.
Früher glaubte man, dass der Mensch diese Substanzen nicht benötigt, daher stammt der Name Ballaststoffe. Heute weiß man über die gesundheitliche Bedeutung, daher werden sie jetzt eher Pflanzenfasern oder unverdauliche Polysaccharide genannt.

Die aktuellen Forschungsergebnisse zeigen als wesentliche Eigenschaften dieser Stoffgruppe:
* Die Faserstruktur der Ballaststoffe stimuliert längeres und gründlicheres Kauen der Nahrung.
* Damit können die im Speichel enthaltenen Enzyme die notwendige Vorverdauung der Speisen wesentlich besser leisten.
* Auch für die Erhaltung der Zähne ist dieser verlängerte Kauprozess günstig.
* Im Magen führt das Aufquellen der Ballaststoffe zu einer längeren Verweildauer der Nahrung und damit zu einer längeren Sättigungswirkung.
* Im Dünndarm verzögert ballaststoffreiche Kost die Aufnahme des Blutzuckers und bremst daher die unerwünschten hohen Blutzuckerspitzen. Ballaststoffreiche Nahrungsmittel haben einen niedrigen glykämischen Index.
* Eine weitere Wirkung der Ballaststoffe im Dickdarm führt dazu, dass ein eventuell erhöhter Gesamtcholesterinspiegel abgesenkt wird.
* Im Dickdarm bewirkt ballaststoffreiche Ernährung eine Normalisierung der Stuhl-Funktionen (es ist das wirksamste natürliche Mittel gegen Verstopfung).
* Weiters gibt es starke Hinweise, dass ballaststoffreiche natürliche Ernährung eine Rolle bei der Vorbeugung gegen Darmkrebs spielt.

Die wichtigsten Nahrungsmittel, die ausreichende Mengen der Ballaststoffe enthalten, sind: Vollkornprodukte, Gemüse, Obst, Kartoffel und Hülsenfrüchte.



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