gesund essen mit vollwert
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Täglich eine Portion Frischkost





Frisch auf den Tisch: Getreide, Obst und Gemüse

In der Vollwert-Ernährung wird empfohlen, einen Schwerpunkt auf Frischkost zu legen.
Etwa die Hälfte der Nahrungsmenge sollte roh verzehrt werden: frisches Obst und Gemüse (mehr Gemüse als Obst!), der Rest Getreide (Müsli), Keimlinge, Nüsse, Ölsamen, Ölfrüchte, Milch und unerhitzte Sauermilchprodukte (Joghurt, Buttermilch).
gesundes frühstück frischkost vollwert Täglich eine Portion Frischkost: Müsli aus frisch gequetschtem Getreide mit frischem Obst. Frisch gemahlenes oder gequetschtes Getreide als "Füllstoff" für Ihre Gemüse-Speisen - am Schluß zum gedünsteten Gemüse gegeben erhält es den Wert! Außerdem rohe Salate aus Blatt- und Wurzelgemüse (Frischkost soll 50% der Ernährung ausmachen).
Eine wichtige Hilfe dafür: Getreide-Quetschen
Warum?
Bei den verschiedenen Verarbeitungs-Verfahren (großtechnischen, aber auch im Haushalt beim Kochen) werden wertvolle Inhaltsstoffe vermindert, zerstört oder abgetrennt.
Beispiele: Vitaminverlust beim Erhitzen; Wegleeren wasserlöslicher Vitamine mit dem Kochwasser; Abtrennung essenzieller Nährstoffe bei den Auszugsmehlen (Ballaststoffe, Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe).

Demgegenüber gibt es nur wenige Verarbeitungsverfahren, die ernährungsphysiologisch wünschenswerte Inhaltsstoffe vermehren:
Ankeimen von Samen; Milchsäuregärung von Milch und Gemüse.
Nach Dr.med. Bruker ist ein wichtiger Grund für den Verzehr von Frischkost der Anteil an natürlichen Enzymen, die für die Verarbeitung der Nahrung im Körper wichtig sind. Enzyme werden oft schon bei Temperaturen ab 40 C zerstört.
Weiterer Vorteil der unerhitzten Frischkost: Sie erfordert längeres Kauen, was gut für Zähne und Zahnfleisch ist. Außerdem können sich die physiologischen Sättigungsmechanismen, die erst einige Zeit nach dem Verzehrsbeginn wirksam werden, einstellen. Verarbeitete Lebensmittel sind meist viel schneller essbar, mit dem Effekt, dass der Magen schnell total voll ist, bevor er Zeit hat die Sättigung zu melden.

Wichtig für die Gesundheit: rohes Getreide hat einen viel niedrigeren glykämischen Index, was sowohl als Vorbeugung gegen verschiedene Stoffwechsel-Erkrankungen als auch für die Erhaltung der schlanken Linie wichtig ist!

Auch Sie können Bio-Bäuerin werden!

Wussten Sie, dass es auch ohne eigenen Garten die Möglichkeit gibt, frisches Bio-Gemüse selbst zu ernten? So können Sie zum Beispiel beim Biobauern Radl in Wien 22 ein Stückchen Land für den Eigenbedarf mieten. Mehr dazu finden Sie hier!




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