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Vollkorn und Vollkorn-Produkte





Über den Wert des vollen Korns

vollkorngebäck schmeckt besser

Warum ist Getreide so wichtig in der vollwertigen Ernährung?

Für den größten Teil der Menschheit bilden Getreide und Getreideprodukte seit Jahrtausenden die wichtigste Nahrungsgrundlage. Leider ist der Verzehr von Getreide, insbesondere von Vollkorn-Getreide, in den letzten Jahrzehnten stark zurückgeganen.
Getreide ist nicht nur ein wichtiger Energieträger, sondern enthält die meisten Nährstoffe, die der Mensch benötigt. Es ist reich an Vitaminen der B-Gruppe, Mineralien, essenziellen Fettsäuren und Ballaststoffen.
Unter den Mineralien sind vor allem Kalium, Magnesium, Eisen, Zink, Kupfer, Mangan und Chrom zu nennen.
Für die Aufnahme von Eisen, Magnesium, Zink und Kupfer ist dabei jedoch der Abbau der im Getreidekorn enthaltenen Phytinsäure wichtig.
Es fehlen nur wenige wichtige Nährstoffe wie z. B. Vitamin C.

Warum Vollkorn?

Die wertvollen Teile des Getreidekorns sind in den Keim- und den Randschichten enthalten. Gerade diese Teile werden aber bei den "feinen", "hellen" Mehlsorten entfernt, damit das Mehl länger haltbar ist.

Wie soll Getreide gegessen werden?

Am gesündesten sind sicherlich Frischkorn-Mahlzeiten aus Getreide, zum Beispiel Müsli.

Achtung: Manche Menschen mit sehr empfindlichem Darm vertragen das Frischkornmüsli unter Umständen nicht (gleich) - also langsam beginnen und sich selbst beobachten!

Aber auch Aufläufe, Eintöpfe, Vollkornbrot und Vollkorn-Teigwaren haben durchaus Platz in der gesunden Küche.
Nicht empfehlenswert sind Produkte aus Weiß- oder Graumehl, da sie wesentlich weniger Vitamine, Mineralstoffe und kaum Ballaststoffe enthalten. Auch das enthaltene Eiweiß ist für den Menschen nicht so gut verwertbar.
Achtung: Der glykämische Index von Weißmehl-Produkten ist wesentlich höher als von Vollkorn-Produkten, insbesondere natürlich von Fischkorn-Müsli.
Auch gekeimtes Getreide ist sehr empfehlenswert.
Beim Ankeimen von Getreidekörnern entsteht unter anderem auch Vitamin C, das im ursprünglichen Getreide nicht enthalten ist. Außerdem wird auch der Proteingehalt qualitativ verbessert.

Haltbarkeit von Vollkornmehl

Soll Vollkornmehl längere Zeit halten (mehrere Monate) dann muss es trocken, kühl und dunkel gelagert werden (in luftdichten Verpackungen). Wenn diese Bedingungen nicht eingehalten werden, kann man oft schon nach einem Tag eine Veränderung des Geschmacks und Geruchs feststellen. Damit geht auch ein Abbau von Fett und Aminosäuren und damit eine Reduzierung der Qualität einher.
Deshalb ist es am besten, das Vollkornmehl gleich nach dem Mahlen zu verarbeiten (z. B. den Sauerteig für Vollkornbrot anzusetzen).



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